Die Prager Straße (zwischen An der Tabaksmühle und Friedhofsgärtnerei) befindet sich in den Ortsteilen Probstheida und Stötteritz und wird von April bis Dezember 2025 umgebaut. Dazu werden die Gleisanlagen auf 920 m erneuert, welche Rasengleise erhalten, und die Bahnstromtrasse. Parallel finden umfangreiche Leitungsarbeiten statt, die Trinkwasser und die Erneuerung von 21 Schächten umfassen.
 
Die Straßenbahnlinie 15 fuhr vom 14. April bis 16. Mai 2025 ab Technisches Rathaus mit Umleitung über Zwickauer Straße nach Lößnig. Grund hierfür waren Gleisbauarbeiten zwischen Prager Brücke und Naunhofer Straße. Vom 17. Mai 2025 bis 05. Oktober 2025
verkehrte die Linie 15 nur bis und ab Naunhofer Straße, ebenso alle Fahrten der Linie 2. Zwischen dem 06. und 19. Oktober 2025 fuhren die Linien 2 und 15 im Verbund, dadurch wurde die Linie 2 nach Lausen verlängert. Seit dem 15. November 2025 sollte die Linie 15 wieder durch die Prager Straße nach Meusdorf fahren, doch die Verkehrsfreigabe wurde um zwei Wochen verlängert, sodass die Linie 15 nur bis und ab Altes Messegelände und dann weiter als E zum Wilhelm-Leuschner-Platz fuhr. Vom 10. bis 14. November 2025 gab es wieder einen Linienverbund mit der Linie 2, diese fuhr aber als 2E zum Wilhelm-Leuschner-Platz und zurück als Linie 2 zur Naunhofer Straße, die ab der Haltestelle Altes Messegelände zur Linie 15 nach Miltitz wurde.
 

Am ersten Tag der Vollsperrung für den Straßenbahnverkehr wurde mit dem Rückbau der alten Gleisanlagen begonnen.
Parallel erfolgte der Rückbau der stadteinwärtigen Fahrbahn.

 
       

       

       

       

       
 


Einen Tag später sind ein Großteil der Schwellen und Schienen aus dem Gleisbett gekappt und die Gleisjochen wurden zu mehreren Stapeln zusammengelegt. Teilweise liegen auch einzelne Schwellen, Schienen und Federklemmen.
 
       

       

       
 


Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und nun auch deutlich auf der Kreuzung Prager Straße/An der Tabaksmühle zu sehen.
Noch sind auf dem Gleisbett nicht alle Schwellen und Schienen entfernt, doch ein Großteil ist geschafft.

 
       

       

       
 


Am 20. April 1945 wurde um das Völkerschlachtdenkmal noch gekämpft und wer weiß, wie die Prager Straße vor 80 Jahren aussah.
Die stadteinwärtige Haltestelle Völkerschlachtdenkmal verlor ihre Anzeige und den Fahrgastunterstand und im Bereich der Haltestelle Südfriedhof sind die Gleise nun auch entfernt.

 
       
 

Die ersten Leitungsarbeiten finden an der stadtauswärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal statt, während gegenüber von Schwellen und Schienen nichts mehr zu sehen ist. Nördlich der Haltestelle Südfriedhof erfolgt noch der Gleisrückbau.
 
       
 

Auf der Kreuzung Prager Straße/An der Tabaksmühle wurden die Schienen entfernt, sodass nur noch die Betontragplatte zu sehen ist. Da die Kreuzung demnächst umgebaut wird, verkehrt der SEV dann kurz auf der stadteinwärtigen Fahrbahn. Dafür wurde südlich der stadteinwärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal provisorisch eine Fahrbahn errichtet, um den Bahnkörper queren zu können. Zudem verschwand ein Teil des Bahnsteigsbelags der stadteinwärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal. In Höhe der Friedhofsgärtnerei wurden die ersten neuen Gleisborde angeliefert.
 
       

       
 


In dieser Woche wurde auf der Kreuzung das neue Rahmengleis verlegt und bereits bis zur Schienenunterkante betoniert.
Gegenüber der stadteinwärtigen Straßenbahnhaltestelle Völkerschlachtdenkmal wurden Steigkanten für die Bushaltestelle gesetzt.

 
       
 

Das neue Gleisbett auf der Kreuzung bekam nun auch seinen Deckenschluss. Parallel erfolgte der Einbau einer Bindeschicht für den westlichen Teil der Kreuzung, während der östliche Teil nur teilweise asphaltiert wurde. Dort finden noch Arbeiten an den Gehwegen und Verkehrsinseln statt.
 
       

       
 


Beide Seiten der Kreuzung sind nun mit Binde- und Deckschicht asphaltiert. Gehwege und Verkehrsinseln müssen teils noch gepflastert werden, teils sind sie schon fertig. So entstehen abseits der Kreuzung zur Schönbachstraße und Ludolf-Colditz-Straße neue Radwege. Die Verkehrsfreigabe für die Kreuzung ist am 25. Juni 2025 geplant. Auch die stadtauswärtige Bushaltestelle Völkerschlachtdenkmal erhielt nun ihre Steigkanten.
 
       

       

   
 


Nun nimmt langsam das Gleisbett Form an, indem an der stadteinwärtigen Fahrbahn die ersten neuen Gleisborde gesetzt wurden.
 
       
 

Eine Woche später wurden neue Gleisborde auf der Prager Straße und Gletschersteinstraße angeliefert, um sie zwischen den Halte-stellen Völkerschlachtdenkmal und Prager-/Russenstraße einzusetzen.
 
       

   
 


An der Friedhofsgärtnerei wurde weiteres Baumaterial angeliefert. Des Weiteren wurde der Unterbau für die stadteinwärtige Fahrbahn zwischen Friedhofsgärtnerei und Kommandant-Prendel-Allee hergestellt sowie Bord- und Begrenzungssteine gesetzt.

       
 

Das Setzen von Gleisborden wurde auf dem nördlichen Bauabschnitt zwischen An der Tabaksmühle und Gletschersteinstraße fortgesetzt. Zwischen Kommandant-Prendel-Allee und Friedhofsgärtnerei wurde die stadteinwärtige Fahrbahn asphaltiert.

       

   
 


Eine Woche später wurden neue Gleisborde auf der Prager Straße und Gletschersteinstraße angeliefert, um sie zwischen den Halte-stellen Völkerschlachtdenkmal und Prager-/Russenstraße einzusetzen.

       

 
 


Die neuen Gleisborde reichen nun bis zur Haltestelle Südfriedhof, während bis zur Kreuzung Prager Straße/Kommandant-Prendel-Allee Bord- und Begrenzungssteine gesetzt wurden, damit auch dort der Asphalteinbau starten kann.

       
 

In dieser Woche ging der Asphalteinbau auf der stadteinwärtigen Prager Straße weiter, dazu wurde auch die Einmündung zur Kommandant-Prendel-Allee asphaltiert. Aufgetragen wurde die Tragschicht, sodass die Binde- und Deckschicht noch fehlen.
Parallel wurden die Bahnsteigkanten für die stadteinwärtige Haltestelle Südfriedhof aufgestellt.

       

   
 


Fertiggestellt wurde nun die stadteinwärtige BUS-Haltestelle Völkerschlachtdenkmal für die Linie 76 und den Schienenersatzverkehr. Aktuell bedienen sie auch die Linien 79 und SEV 15. Der stadteinwärtige Radweg neben dem Gehweg erhielt eine neue Asphalt-deckschicht. Die Einmündung zur Gletschersteinstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone und von der Hauptstraße abgetrennt. Ebenso fertig wurde die stadteinwärtige BUS-Haltestelle Südfriedhof, welche von denselben erwähnten Linien bedient wird. Aufgetragen wurden bei der Fahrbahn nun auch die Binde- und Deckschicht.

       

       
 


Die Gleisborde sind nun auf beiden Seiten der Straßenbahntrasse gesetzt worden, so auch auf der Westseite auf dem südlichen Abschnitt. Dazu kommen die Bahnsteigkanten für die stadtauswärtige Haltestelle.

       
 

Die stadteinwärtige Haltestelle Südfriedhof erhielt nun auch ihren Fahrgastunterstand. Zwischen Kommandant-Prendel-Allee und Friedhofsgärtnerei wurden vergangene Woche die ersten Gleise verlegt, die auch schon mit einem Sand-Kies-Gemisch gefüllt worden sind.

       

   
 


Die stadteinwärtige Haltestelle Völkerschlachtdenkmal bekam neue Bahnsteigkanten. Entlang der Trasse wurden weitere neue Gleis-borde gesetzt und der Unterbau planiert. Für den Einbau weiterer Schienen wurden auf dem Abschnitt, wo letzte Woche die ersten neuen Gleise verlegt wurden, mehrere Vignolschienen abgelegt.

       

       

   
 


Während zwischen der Kreuzung Prager Straße/Kommandant-Prendel-Allee neue Gleise verlegt wurden, so auch im Bereich der Halte-stelle Südfriedhof, verlegte man zwischen Gletschersteinstraße und der Haltestelle Völkerschlachtdenkmal erstmal nur die Schwellen.

       

       

 
 


Die neuen Gleise reichen nun auch zwischen Gletschersteinstraße und An der Tabaksmühle. Geschlossen wurde auch das Teilstück an der Friedhofsgärtnerei, sodass jetzt auf dem Bauabschnitt komplett neue Gleise verlegt sind. Daneben wurden weitere Bereiche des stadteinwärtigen Gehwegs gepflastert, darunter die Einmündung zur Gletschersteinstraße. Der Bereich der stadteinwärtigen TRAM-Haltestelle Südfriedhof wird noch gepflastert, unter anderem entstehen Baumscheiben.

       

       

       

       

       
 


In dieser Woche war die Gleisstopfmaschine im Einsatz und hat das neue Gleisbett zwischen An der Tabaksmühle und Friedhofsgärtnerei gestopft. Bei der stadtauswärtigen Fahrbahn zwischen An der Tabaksmühle und Gletschersteinstraße wurde die Fahrbahndecke abgetragen, sodass sie später eine neue erhalten kann. Die Gehwegpflasterung im Bereich der stadteinwärtigen TRAM-Haltestelle Südfriedhof ist weitestgehend abgeschlossen. Zur Ecke Kommandant-Prendel-Allee entstanden Blindenleitstreifen.

       

       

 
 


Das neue Gleisbett macht einen guten Eindruck. Bei der stadteinwärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal wurde der Fahrgast-
unterstand wieder aufgestellt und der Bahnsteig teilweise gepflastert. An der stadtauswärtigen BUS-Haltestelle Südfriedhof wurde der Unterbau für den Asphalteinbau hergestellt. Entlang des gegenüberliegenden Gehwegs fanden weitere Pflasterarbeiten statt.

       

       

 
 


Um die Haltestelle Südfriedhof wurde mit der Montage von Kammerfüllelementen seitlich der Schienen begonnen, die unter anderem
zur Isolierung beitragen. Dazu erhielt die stadtauswärtige BUS-Haltestelle Südfriedhof ihre Borde und an der Kreuzung Prager Straße/
Kommandant-Prendel-Straße wurden die neuen Maste für LSA und LZA aufgestellt.

       
 

Ein Teil der neuen Bahnsteigkanten an der stadteinwärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal wurde wieder herausgenommen, weil Leitungen verlegt werden müssen, dazu zählt auch der Fahrgastunterstand. Die Montage der Kammerfüllelemente ist vorangeschritten. Um den Zugang des Südfriedhofs herum finden umfangreiche Leitungsarbeiten statt. Des Weiteren wurde das Gleisbett zwischen Gletschersteinstraße und Kommandant-Prendel-Allee asphaltiert. Der Abschnitt zwischen Kommandant-Prendel-Allee und Friedhofs-gärtnerei erhielt im Gleisbett ein Filtervlies, worauf teils schon die Muttererde verlegt wurde, damit der Rollrasen aufgelegt werden kann. Eigentlich sollte die Straßenbahnlinie 15 ab 15. November 2025 wieder durch die südliche Prager Straße verkehren, doch infolge eines tragischen Unfalls, wie der LVB-Pressemitteilung zu entnehmen ist, verzögert sich die Freigabe bis zum 29. November 2025.

       

       

       

 
 


Die Bahnsteigkanten an der stadteinwärtigen Haltestelle Völkerschlachtdenkmal wurden wieder montiert und ein Teil des Bahnsteigs gepflastert. Die anliegende Fahrbahn in stadtauswärtiger Richtung bekam zudem eine neue Asphaltdeckschicht. Das Filtervlies hat nun auch den nördlichen Gleisabschnitt in der Prager Straße erreicht, wo bis Höhe Völkerschlachtdenkmal auch schon die Muttererde verlegt wurde. Rollrasen kann man auch schon sehen, nämlich auf dem südlichen Abschnitt in Höhe der Friedhofsgärtnerei. Den Deckenschluss erhielt auch die feste Fahrbahn im Bereich der Haltestelle Südfriedhof mit farbiger Abgrenzung zwischen eigenem Bahnkörper und Fahrbahn.

       

       

       

   
 


In dieser Woche wurde ein weiterer Teil des Bahnsteigs der Haltestelle Völkerschlachtdenkmal gepflastert und der Fahrgastunterstand wieder aufgestellt. Der südliche Gleisabschnitt ist bereits komplett mit Rollrasen verlegt, welcher sich leider aufgrund der eisigen Temperaturen am Sonntag nicht durchgängig im saftigen Grün zeigen konnte. Der Rollrasen wurde bis zur Blumenhalle verlegt, der Abschnitt bis zur Straße An der Tabaksmühle ist noch offen. Teilweise fehlt auch noch die Muttererde im Filtervlies. Am 28. November 2025 sind die Probe- und Abnahmefahrten geplant, damit ab 29. November 2025 die Straßenbahnlinie 15 wieder planmäßig durch die südliche Prager Straße verkehren kann.

       

   
 

 
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