LEOLINER

Der Leoliner wurde zwischen 2003 und 2008 entwickelt. Der erste Entwurf zeigt einen teils Tatratypischen Charakter nach Leipziger Vorbild. Dies beinhaltet die Fenster mit runden Ecken, die großen Fenster (ohne Klappfenster), welche dem Fahrrad-Mobil (B4D-NF) nachempfunden sind und die Lärmschutzschürzen, welche vor den Drehgestellen hängen. Dazu kommt die Farbgebung in melonengelb und enzianblaun.

Der zweite Entwurf für den NGTW6 sah die Lärmschutzschürzen als eine Ebene des Wagenkastens vor. Dazu kommt ein Dachkranz, welcher in Richtung Gelenk nach unten neigt. Auch sind hier die Logos vom Auftraggeber (LVB) und Hersteller (LFB) vermerkt.

Der dritte Entwurf zeigt eine weitere Wandlung des Fahrzeuges. Der Dachkranz ist komplett bis zum Wagengelenk gezogen. Das A-Teil (rechts) wurde verkürzt, um eine Traktion zu ermöglichen. Dieser Entwurf wurde umgesetzt und gehören zu den Prototypen des Leoliners. Zwei Exemplare (1301 + 1302) befinden sich bei den Leipziger Verkehrsbetrieben.

Nachdem der Leoliner für die LVB in Serie ging, erhielt er ein neues Aussehen. Der bereits vierte Entwurf sieht eine Anpassung der Bug (Schnauze) des Classic XXL der LVB vor. Dazu kommt auf beiden Seiten am Wagenende eine Kupplungsverkleidung. In Leipzig wurden 48 diesen Typs gekauft.

Die Entwürfe sind Eigentum der HeiterBlick GmbH.