Der BGH-N2C ist ein dreiachsiger Niederflurgelenkbus mit einem Diesel- und Elektromotor. Er hat eine Länge von 18 Metern und eine Breite von 2,55 Metern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 85 km/h. Die Bauzeit fand im Jahr 2011 bei HESS statt. Der Hybridbus hat
38 Sitz- und 83 Stehplätze. Im Einsatz sind 10 Fahrzeuge (14031-14040).
 

 
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Im Rahmen des Förderprogramms "Sax Hybrid" der Modellregion Sachsen beschafften die Leipziger Verkehrsbetriebe zehn Gelenkbusse des Typs BGH-N2C "SwissHybrid" von HESS mit Fertigung in der Schweiz. Die LVB wollten zum einen die O 405 GN ersetzen und zum anderen Busse mit einer Hybridserienausrüstung testen. Die Busse haben einen Diesel- und Elektromotor - der Dieselmotor schaltet sich aus und ein und die zurückgelegte Strecke wird mit der gespeicherten Elektroenergie gefahren. Das ist zumindest der Plan gewesen. Jedoch schaltet sich der Dieselmotor selten aus und er verbraucht auch deutlich mehr Diesel. Gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben haben sich die LVB an dem Förderprogramm beteiligt. In Dresden fahren drei HESS-Busse desselben Typs. Die Busse haben vier Türen, damit auch eilende Fahrgäste den Bus erwischen können. Eingebaut wurden farbige Matrix-Anzeigen für die Liniennummer und orange Anzeigen für das Fahrtziel. Die Sitzpolster sind hellblau mit dem E-Bus-Logo und schwarzen Pinselstrichen gehalten. Die Swissybrid-Busse wurden in weißer Lackierung nach Leipzig geliefert und hatten ihren Ersteinsatz am 27. Mai 2011. Einen Tag zuvor wurden sie vor der Glashalle der Neuen Messe im Rahmen des Weltverkehrsforums präsentiert. Neben zwei HESS-Bussen waren auch zwei Mercedes-Benz-Busse aus Dresden anwesend. Erst später erhielten sie eine Beklebung im Hybridbus-Style mit schwarzen Streifen und grünen Blättern, nebst den Farben blau, gelb und grau.

Leider konnten die Busse auf Grund des schlechten Straßenzustands nicht überall verkehren und wiesen auf einmal Schäden am Wagenkasten auf. Dies war auf den Linien 72 und 73 der Fall und die Stadt Leipzig als Unterhalter der Straßen musste die Fahrbahnen ausbessern. Des Weiteren genügt die Tankfüllung nicht aus und vor allem in der kalten Jahreszeit kommt die Tankfüllung mit eingeschalteter Heizung nicht über den Tag und der Bus muss ausgewechselt werden. 2011 bis 2012 wurden die Busse in der Sommerzeit auf den Linien 72 und 73 und in der Winterzeit auf der Linie 60 eingesetzt, da die Linie 60 am Bushof Lindenau vorbei führt und jederzeit ein Fahrzeugaustausch stattfinden kann. Seit Ende 2014 werden diese Busse im Bushof Lindenau in die Wagenhalle gefahren, da die Dachtechnik anfällig ist.

Da die Hybridbusse deutlich teurer als Dieselbusse sind, die Wartung höher und komplizierter ausfällt, wurde sich gegen den Kauf weiterer Hybridbusse entschieden. Der SwissHybrid erbringt unter anderem nicht die erhoffte Leistung durch den zu hohen Diesel-verbrauch.

Im Einsatz sind die BGH-N2C auf den Linien 60, 70 und 80.
 

 
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